Plumpsklo und gepuderte Perücken - Vortrag - Kultur-Spaziergang München, Rosenheim und Chiemgau

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Plumpsklo und gepuderte Perücken
- ein vergnüglicher Streifzug durch die Jahrtausende über Hygiene, und was man dafür hielt.

Was oben reinkommt, muss unten wieder raus. Ein Gesetz der Natur, dass allen lebenden Spezies eigen ist, und damit einen natürlichen Kreislauf in Schwung hält. Die Auffassung darüber, wie man dies am besten erledigt, hat sich im Laufe der Jahrtausende genau so gewandelt, wie die Erkenntnisse zur Hygiene und unsere Auffassung von Sauberkeit und Schönheit.
Beides gehört zusammen, und deshalb wird dieser Spaziergang durch die Geschichte, angefangen von der Antike bis zum 19. Jahrhundert, parallel beide Bereiche betrachten.

„Sein Geschäft machen“, ein Ausspruch, der auf die Römer zurückgeht. Die Einrichtungen boten für Groß und Klein, ohne Geschlechtertrennung und ohne Trennwände einen beliebten Treffpunkt im Tagesablauf bei dem man Muße hatte zu debattieren, zu flirten oder eben ein Geschäft abzuschließen.
Die Hinterlassenschaften fielen in eine Wasserröhre, die in Rom beispielsweise direkt in die Kanalisation Cloaca Maxima, den großen Abwasserkanal führte. In Badehäusern, den Thermen fröhnte man der Entspannung und dem einen oder anderen Techtelmechtel.

Ganz anders im Mittelalter und bis ins 18. Jahrhundert hinein. Kaum einer besaß eine Toilette. Man entleerte sich, wo man gerade war. Wasser geriet als Krankheitserreger in Verruf und als zur Zeit Ludwig XIV. die Unterwäsche erfunden wurde, war man froh, damit einen Ersatz für die Körperreinigung zu haben. Schweiß und Schmutz wurden damit ja aufgesogen und unter den in Mode gekommenen Perücken versteckte man ungewaschene Haare.

Ein unterhaltsamer Vortrag mit vielen Bildern, der Erstaunliches verrät.

Termine:
19.04.2021 VHS Feldkirchen-Westerham



 
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